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Die wichtigsten Daten zum Brexit:

23. Juni 2016
Im Referendum stimmen 51,9 Prozent der Wähler für einen Austritt aus der Europäischen Union. Die Wahlbeteiligung liegt bei 72,2 Prozent.

29. März 2017
Theresa May benachrichtigt die EU über den Austrittswunsch des Vereinigten Königreichs. In den Europäischen Verträgen ist eine Frist von zwei Jahren für die Regelung des Austritts vorgesehen. Der Austritt ist somit auf den 30. März 2019 festgelegt.

19. Juni 2017
Die „Task Force“ der EU und Vertreter des Vereinigten Königreiches treten in Verhandlungen um ein Austrittsabkommen ein.

15.01.2019
Brexit-Abstimmung gescheitert.
Das britische Unterhaus hat das Brexit-Abkommen abgelehnt. Nur 202 Abgeordnete stimmten für das Abkommen von Premierministerin Theresa May, 432 waren dagegen.

30. März 2019
Um 0:00 Uhr MEZ verlässt das Vereinigte Königreich die EU. Bis zum Ablauf dieser Frist muss ein Abkommen ausgehandelt und durch die Instanzen gegangen sein. Per einstimmiger Entscheidung (27+1) könnte die Frist allerdings auch noch verschoben werden.


Das Weitere ist noch ungewiss, mögliche Szenarien sind:

• No Deal, Hard Brexit:
  Beendigung aller vertraglichen Bindungen zur Europäischen Union, ohne konkrete Folgeregelungen.

• Soft Brexit:
  Weniger drastisch wären zukünftige Beziehungen in Form eines Freihandelsabkommens oder der    Zollunion.

• Exit from Brexit, No Brexit:
  Eine weitere noch mögliche Option wäre die Rücknahme der Aktivierung des Artikel 50 EUV durch  Großbritannien und damit der Verbleib in der EU.


Quelle:  IHK, Hannover


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